Teuerung trifft Haushalte mit tiefen Einkommen stärker
Wenn jetzt die Preise steigen, trifft das die Haushalte mit tiefen Einkommen hart. Denn die Kaufkraft ihres Einkommens sinkt stärker als jene bei mittleren und höheren Einkommen.

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Wenn jetzt die Preise steigen, trifft das die Haushalte mit tiefen Einkommen hart. Denn die Kaufkraft ihres Einkommens sinkt stärker als jene bei mittleren und höheren Einkommen.
Die Arbeitsproduktivität in der Schweizer Pharma ist in den letzten 10 Jahren stark gestiegen. Pharmafirmen schufen 2019 mit einer vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerin durchschnittlich Waren und Dienstleistungen im Wert von 828 000 Franken (vgl. Grafik).
Bei den AHV-Renten ist der Teuerungsausgleich obligatorisch. Das hat die Schweizer Stimmbevölkerung in der Verfassung festgelegt. Bisher hat das gut funktioniert.
In vielen Bereichen steigen die Preise. Die Erholung von der Pandemie hat die Nachfrage nach Waren stärker ansteigen lassen als das Angebot. Das hat den Unternehmen erlaubt, die Preise zu erhöhen.
Die Ungleichheit bei den erzeugten CO2-Emissionen ist beträchtlich. So verursachen die reichsten 10 Prozent der Weltbevölkerung fast die Hälfte aller klimaschädigenden CO2-Emissionen.
Für viele Arbeitnehmende ist es eine Selbstverständlichkeit: Der Lohn steigt mit dem Alter. Leider ist es aber nicht für alle so.
Angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine und der erschreckenden Kriegsbilder aus dieser Region werden die Stimmen nach Aufrüstung immer lauter, auch in der Schweiz.
Die Coronakrise wird noch gut aufgearbeitet werden müssen, um die Lehren für künftige Krisen zu ziehen. Etwas ist aber jetzt schon klar: Die Pandemie hat deutlich gezeigt, wie wichtig ein gut ausgebauter Sozialstaat für die wirtschaftliche Entwicklung ist.
Die letzten grossen Arbeitszeitverkürzungen liegen schon einige Jahre zurück. Wie früher müssen sie über Gesamtarbeitsverträge oder mit gesetzlichen Regeln durchgesetzt werden.
Die kürzlich veröffentlichten Zahlen der Steuerverwaltung für 2018 zeigen einen steilen Anstieg der höchsten Vermögen in der Schweiz.
Am 13. Februar stimmen wir über die Abschaffung der Emissionsabgabe ab. Die Gewerkschaften sagen klar Nein dazu.
Bis Ende 2022 hat die Schweiz voraussichtlich 26 Milliarden Franken neuen Schulden. Der Bundesrat will mindestens die Hälfte davon abbauen. Nötig oder gar vernünftig ist es nicht.