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1×1 der Wirtschaft

Die Ökonomin Noémie Zurlinden und die Ökonomen David Gallusser und Reto Wyss analysieren die wichtigsten Zahlen aus Wirtschaft und Verwaltung und ordnen diese auf eine verständliche Art ein.
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Kollektive Löhne schaffen Lohngleichheit

Eine Studie über den US-Bundesstaat Wisconsin zeigt, wie wichtig kollektive Löhne für die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern sind. Sie räumt auch mit dem vielbemühten Argument auf, dass Frauen weniger verdienten, weil sie schlechter verhandeln würden.

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Voller Lohnersatz für Geringverdienende bei Kurzarbeit

Die Coronakrise trifft Menschen mit tieferen Einkommen besonders stark. Denn es sind insbesondere die Branchen und Berufe mit kleinen Löhnen, welche die grössten Einbussen erleiden. Die Arbeitnehmenden in den Dienstleistungs- und Verkaufsberufen haben im Schnitt einen ­Monatslohn von 3370 Franken (x 13) gemäss Bundesamt für Statistik.

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Überschüssige Krankenkassen-Reserven für den Konsum

Um die Wirtschaft zu stützen, müssen wir nicht nur die Pandemie bekämpfen, sondern auch die Kaufkraft stärken. Indem wir die Kurzarbeits­entschädigung für Arbeitnehmende mit tiefen Löhnen von heute 80 auf 100 Prozent des Lohns erhöhen. Ein weiteres Instrument sind die überschüssigen Reserven der Krankenkassen. Sie könnten unmittelbar an die Haushalte ausgeschüttet werden.

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Die AHV ausbauen lohnt sich – auch wirtschaftlich

Der Bundesrat will das Rentenalter der Frauen von 64 auf 65 Jahre erhöhen, wodurch die Frauen weniger Rente haben werden. Denn wer sich weiterhin mit 64 pensionieren lassen will, muss starke Ein­bussen hinnehmen. Allerdings sammelt der SGB Unterschriften für eine Volks­initiative für eine 13. AHV-­Rente.

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Macht und Bildung: Was die Schweiz vor Ungleichheit schützt

In der Schweiz hat sich seit 1980 die Einkommensschere geöffnet. Die obersten 0,1 Prozent konnten ihr ­Einkommen kaufkraftbereinigt um 43 Prozent steigern (siehe Grafik) – heute gehört man mit 1,3 Millionen Franken Jahreseinkommen dazu. Das ist deutlich mehr als bei den tiefen und mittleren Einkommen.

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Vertrauen in die Politik: Riesige Unterschiede in Europa

Der Abstimmungssonntag vom 27. September hat es in sich. Zu den fünf eidgenössischen Vorlagen kommen noch kantonale und kommunale Abstimmungen. In der Stadt Zürich sind es 13 Vorlagen auf einmal! Vielen Stimmberechtigten ist das zu viel. Und trotzdem: In kaum einem Land ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung und die demokratischen Institutionen so hoch wie in der Schweiz.

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Personenfreizügigkeit & FLAM: besser als Kanadas Punkte

Die Personenfreizügigkeit mit den flankierenden Massnahmen (FlaM) ist ganz klar besser als das frühere Kontingentssystem mit dem Saisonnierstatut. Die Befürworter der Kündigungsinitiative zeigen aber immer wieder auf Kanada. Das dortige Punktesystem sei überlegen. Die Realität zeigt aber ein anderes Bild.

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Gastro: Hohe Arbeitslosigkeit trotz Sommerboom

Die Coronakrise hat das Gastgewerbe hart getroffen: Während des Lockdowns durften Restaurants keine Gäste bewirten. Weil die Grenzen geschlossen waren, blieben Touristinnen und Geschäftsreisende aus dem Ausland weg. Dies haben die Hotels genauso schmerzlich zu spüren bekommen wie die Absage von Grossveranstaltungen und Messen, die üblicherweise für viele Logiernächte sorgen.