Der kleine Faschist
«Die Angst vor dem Fremden sitzt tief in uns allen drin. In unseren Herzen wohnt ein kleiner Faschist.» Zwei Sätze, die sitzen.
Anne-Sophie Zbinden ist die Chefredaktorin von work.
«Die Angst vor dem Fremden sitzt tief in uns allen drin. In unseren Herzen wohnt ein kleiner Faschist.» Zwei Sätze, die sitzen.
Am 8. März ist Weltfrauentag. Dazu ein paar Fakten, die keine Geiss wegschleckt. Auch wenn man noch so laut dagegen trumpetet:
Was für eine erbärmliche Politik, die dieser Tage ach so starke Männer und wenige Frauen zelebrieren: Auf dem Buckel von schutzsuchenden und mittellosen Menschen zementieren sie ihre Macht.
Die neuste Initiative der SVP bedroht die Schweiz in ihren Grundfesten, denn diese basieren nun mal auf Migration.
«Völlig losgelöst, von der Erde …», so der Ohrwurm «Major Tom» aus den 1980er Jahren von Peter Schilling. Sich in der Schweiz für linke und gewerkschaftliche Anliegen einzusetzen fühlt sich manchmal an wie freischwebend im All oder wie ein wilder Ritt auf der Milchstrasse.
Zugegeben, manchmal kippt die Welt ins Dunkel. Und damit ist nicht nur diese Jahreszeit gemeint, in der es morgens auf dem Weg zur Büez noch finster ist und abends auf dem Heimweg schon wieder.
Die Wahrheit ist ja bekanntlich ein stark umworbenes, kostbares Gut. Und sieht je nach Blickwinkel sehr unterschiedlich aus.
Klar, Gesundheit ist unser höchstes Gut. Klar, möchten wir alle die bestmögliche Behandlung. Klar, kostet das was.
Die Schweiz wählt mehrheitlich rechts. Das zeigt sich an der mal mehr, mal weniger deutlichen rechtsbürgerlichen Mehrheit im Bundesparlament. Und wenn immer mal wieder das «linke Parlament da oben in Bern» an allem Übel im Land schuld sein soll, dann ist das schlicht Unsinn.
«I chume nid drus!» Hand aufs Herz, wer hat das nicht auch schon gedacht angesichts der Zahlen, mit denen Gegner und Befürworter der BVG-Reform jonglieren? Das liegt nicht an unserer Auffassungsgabe, sondern an der Materie.
In den Ferien änet der Grenze in Berlin, Neukölln. Nicht gerade eine privilegierte Nachbarschaft, aber mit internationaler Esskultur.
Hinter Barbie steht Gloria. Zumindest im Film von Greta Gerwig. Barbies Freundin sagt Dinge wie: «Es ist buchstäblich unmöglich, eine Frau zu sein.» Denn: «Du musst dünn sein, aber nicht zu dünn.