Danke, Desmond Tutu
Jean Ziegler über den letzten Giganten der südafrikanischen Revolution.

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Jean Ziegler über den letzten Giganten der südafrikanischen Revolution.
Bis Ende 2022 hat die Schweiz voraussichtlich 26 Milliarden Franken neuen Schulden. Der Bundesrat will mindestens die Hälfte davon abbauen. Nötig oder gar vernünftig ist es nicht.
Im Gegensatz zu Deutschland und Österreich lassen wir die Dinge einfach laufen. Auch die Skirennen in Adelboden und Wengen. Maskenlos grölen da Tausende Fans um die Wette. Nur ein österreichisches Ski-As findet dafür noch die Worte.
Konkrete Situationen erfordern konkrete Analysen: Das haben die Gegnerinnen und Gegner des ökologischen Umbaus leider nicht begriffen. Sie behaupten, man dürfe der Landbevölkerung keine Elektromobilität aufs Auge drücken. Weil diese oft mit dem Auto pendeln müsse. Ein Irrtum.
Jean Ziegler über lange Haftstrafen und einen absurden Untersuchungsbericht.
Alpha, Beta, Gamma, Delta, Omikron: Bald können wir schon das halbe griechische Alphabet auswendig. Und das nur wegen Sars-CoV-2. So nannten wir das Coronavirus vor bald zwei Jahren, als es uns, von Italien heranrollend, einholte. Und aufschreckte. Solch tödliche Viren, das gibt’s doch in Afrika, das gibt’s doch nicht bei uns! So dachten wir damals in unserer ganzen Wohlstandsverwöhntheit. Und nicht wenige denken immer noch, Corona könne ihnen nichts anhaben. Obwohl ein hartes Triage-Regime in den Spitälern näher rückt.
Automatisierung macht Angst. Roboter und Software, die selbständig Daten auswertet, würden Menschen überflüssig machen und zu Massenarbeitslosigkeit führen, lautet ein landläufiges Urteil. Klar, man kann sich eine Science-Fiction-Welt ausmalen, in der künstliche Intelligenz alles menschliche Denken und Schaffen überflüssig macht
Die neue deutsche Regierung legt mit ihrem Koalitionsvertrag im Umweltschutz mehr als einen Zacken zu. Hier die wichtigsten Punkte. Und die Schweiz? Sie will mehrere Hundert Milliarden Franken unnütz für einen Schneckentempo-Umbau hinlegen.
Das Zürcher Luxushotel Baur au Lac ist zwar noch kein Take-away. Doch letzte Woche bot es seiner Klientel ein «Thanksgiving @ Home» an. Schon ab 340 Franken gab es einen saftigen Truthahn, ofengeschmort vom Sternekoch, dazu glasierte Marroni, Rotkraut und Cranberry-Jus. Für einen kleinen Aufpreis war auch Champagner zu haben oder der passende Rote. Alles frei Haus. Bis in die gute Stube geliefert. Aber nicht vom Hotelportier. Auch nicht von einem dieser internationalen Kurierkonzerne, die ihr Personal mit lottrigen Drahteseln und grellen Uniformen losschicken. Nein, das feine Haus vertraut auf Smood.
Jean Ziegler über die Schweizer Finanzierung des EU-Grenzschutzregimes.
Jetzt kämpfen wir also schon gegen die fünfte Coronawelle. Die Infektionen steigen ungemütlich an. Seit dem 15. November gilt in Österreich ein Lockdown für Ungeimpfte. Doch die Schweiz bleibt lari-fahrig (Stand 17. November). Und da steh ich also an einer Haltestelle, als ein Mann kommt mit einem Zylinder. Ich denke noch: Ob das ein Aluhut ist? So ein Verschwörungstheoretiker? Und lese auf seinem Hut: «Kein Sex mit Geimpften», Ausrufezeichen!